14. Dezember 2017

Luciafest mit Lussekatter

War das ein herrlicher Tag gestern. Also erstmal war Santa Lucia, das skandinavische  Lichterfest, welches ich unglaublich schön finde (auch wenn ich es noch nicht real erlebt habe). Alleine das Lied "Santa Lucia" liebe ich. Sobald ich es höre, werde ich ganz ruhig und es wird mir weihnachtlich zumute. Okay, letztes Jahr habe ich es ein wenig inflationär eingesetzt, fast hätte man von einer Santa-Lucia-Lied-Sucht zu sprechen können, aber dieses Jahr höre ich es "gemässigt".





Und dann war es - nach über einer Woche - endlich mal wieder sonnig. 
Ich habe die Sonne genossen und bin direkt zu Fuß zum Einkaufen gegangen (das mache 
ich viel zu selten). Ich habe mir den eiskalten Wind ins Gesicht wehen und die Sonne auf 
die Nasenspitze scheinen lassen und es war einfach nur herrlich.




Trotz Sonnenlicht hätte es mit den Fotos aber fast wieder nicht geklappt, weil ich viel zu spät 
mit dem Backen begann. Zum einen, weil die Lussekatter ganz frisch und lauwarm natürlich 
am besten schmecken, aber auch weil ich - tadaaaaa - Trommelwirbel - zuvor den Großteil 
meiner Geschenke eingepackt habe. Das schaffe ich normalerweise nie-nie-niemals früher als 
allerhöchstens zwei Tage vor Weihnachten (oder in der Nacht davor). Ich bin völlig begeistert. 
Mit Ruhe und Muße macht es auch gleich viel mehr Spaß. Jetzt müssen nur noch die restlichen 
Geschenke rechtzeitig eintreffen und ich kann Weihnachten (zwar immer noch plätzchenlos, 
also eigene, aber) entspannt entgegensehen. 




Aber jetzt gibt es erstmal das Rezept für wunderbar fluffige Lussekatter
Die Menge ist relativ klein - es wurden nur sieben "Kätzchen" (= Katter) - weil wir nicht mehr brauchten 
und sie frisch einfach am Besten sind (auch wenn ich beim nächsten Hefeteilchenbacken Manos Rat befolgen werde und die Hälfte einfach einfriere). Also, wer eine größere Schar verpflegen möchte, 
nimmt einfach die doppelte Menge.


Zuerst gibt man eine gute Teelöffelspitze Safran (etwas mehr ist natürlich noch besser, aber mein Safranvorrat gab nicht mehr her), 90ml Milch und 30g Butter in einen Topf und erwämt alles, bis die Butter geschmolzen ist (Achtung, nicht kochen lassen!). Danach vermischt man 250g Mehl, ein halbes Päckchen Trockenhefe, 30g Zucker und eine Prise Salz. Dann wird die Safran-Milch-Butter-Mischung dazugegeben, genauso wie ein Ei und 40g Quark (20%) und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verknetet. Ruhig noch ein bißchen länger kneten, um so besser und fluffiger wird das 
fertige Hefeteilchen dann.

Nun darf der Teig erstmal zugedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort ruhen. 
Mindestens eine Stunde (Zeit, um Geschenke einzupacken ;-))

Den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals durchkneten und in sieben Stücke teilen. 
Die einzelnen Teile werden nun gerollt, bis sie etwa 30cm lang sind und dann jeweils s-förmig, 
entgegengesetzt von beiden Enden aufgerollt (um die typische Kätzchenform zu erhalten). 

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-und Unterhitze) vorheizen und die Hefeteilchen noch kurz (wer 
Zeit hat gerne auch länger) gehen lassen. Zuletzt bestreicht man sie noch mit verquirltem Eigelb
gibt Knusperzimt darauf (oder eine Zucker-Zimt-Mischung) und setzt in die Mitte der 
beiden Enden jeweils eine Cranberry.

Das ganze wird dann etwa 10-12 Minuten gebacken. 
Danach hat man leckere Lussekatter und ein köstlich duftendes Zuhause!




Ursprünglich wollte ich noch echt schwedischen Glögg dazu machen, aber bei den 
vielen Terminen momentan, war dazu leider keine Zeit mehr. Kommt aber noch...


Schmausende Adventsgrüße
Jutta



9. Dezember 2017

Vorweihnachts-Schnipsel

So, nun wird es aber mal wieder Zeit, dass ich mich hier melde.
Ich dachte anfangs, dass es mir völlig einerlei wäre, ob der Advent nun eine Woche kürzer
oder länger dauert, aber Hilfe nein, ist es nicht!! Die Zeit ist viel zu kurz und rast noch dazu.
Ich habe das Gefühl, nichts zu schaffen.


 


Glücklicherweise habe ich energiegeladene und aktive Kinder, denn sonst säßen 
wir hier plätzchenmäßig noch auf dem Trockenen. So haben die beiden bereits zweimal
 Plätzchen gebacken. Ganz alleine und mit vielen Dekostreuseln und Guss - ist eh klar. 
(Und beim zweiten Mal wurde sogar von selbst die Küche aufgeräumt).




Nicht nur, dass meine Adventskalender gerade noch so fertig wurden, sie  kosten mich auch 
jetzt noch den letzten Nerv. Da etliche Geschenke zu groß für die Kalender waren, finden 
die Kinder sie irgendwo versteckt in der Wohnung (je nachdem, was auf dem Zettelchen steht). 
Das heißt ich muss nun ständig schauen, wann ich wieder ein Teil extra verpacken und wo ich es 
verstecken muss. Ich bin nur froh, dass der Kalender ganz offiziell von mir stammt (falls ich doch mal 
was vergesse - Christkind und Nikolaus gelten ja quasi als perfekt, denen würden solche Fehler nicht 
so leicht unterkommen ). Doch als meine Tochter neulich versehentlich die 9 statt die 6 öffnete 
und kein Päckchen da war, bekam ich doch kurz einen Schreck.




Einen Schreck bekam ich auch am Vorabend des Nikolaustages. Als ich gegen Mitternacht in den 
Keller ging und schwungvoll (und im Halbdunkeln) um die Ecke bog, um die versteckten Nikolaus-
geschenke zu holen, traf und trat ich (unglücklicherweise) auf eine Katze. Diese muss kurz vorher 
mit meinem Mann zur Tür hereingehuscht sein. Wir bekamen beide einen Riesenschreck, was 
die Katze allerdings nicht davon abhielt, bei uns bleiben zu wollen. 




Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich mit Vögeln eigentlich im Clinch liege. Weil sie nämlich ständig mein Futter verweigern und scharenweise lieber den Nachbarn besuchen (okay, ambitionierte 300 Futterstellen sind schon ein Grund...) Und dabei würde ich hin und wieder so gerne in meinem bequemen Sessel sitzen, aus dem Fenster sehen und diese süßen, kleinen Tierchen beobachten. 

Aber ich will mal nicht so sein und deswegen habe ich ihnen dennoch einen Leckerei rausgehängt. Homemade. Mit Erdnüssen, Hirse und Äpfeln. Und wisst ihr was? Absolut erfolglos. Ich frage mich langsam ernsthaft, was mein Nachbar denen zum Füttern gibt. Als ich neulich im Garten war und mit Schwung die Tür meines Gartenhäuschens öffnete, flogen vom Nachbarbaum gefühlte 5.000 Vögel davon. Wäre die Sachlage nicht zu ernst, würde ich behaupten, dass es gar kein Vogelsterben gibt, 
sondern die vermissten Vögel alle im nachbarlichen Garten leben.


 

Und dann musste ich noch über mich selbst den Kopf schütteln. Anfang Dezember fiel mir auf, 
dass ich noch kein einziges Mal "Last Christmas" im Radio gehört hatte. Ich war empört. 
Und als es am 6. Dezember dann (endlich) lief, verdrehte ich genervt die Augen, dachte mir 
"Oh ne, nicht dieser alte Schinken"  und wechselte schnell den Sender. 




Und zu guter Letzt, habt ihr in den letzten Tagen mal in den Himmel geblickt?
Bei uns gab es schon drei Tage hintereinander sternenklaren Nachthimmel.
Einfach wunderschön!
Tut man sowieso viel zu selten, einfach so in den Himmel blicken.

Einen schönen zweiten Advent euch allen!

Vorweihnachtsgrüße
Jutta






29. November 2017

Moment mal...

Minikleiner Monatsrückblick

 

 

 






Gesehen: Ziemlich viel Grau.

Gehört: Jede Menge Klaviermusik. Das Töchterlein übt für das Weihnachts-"Konzert" - immerhin mal.... Und mein Kleiner 
möchte jetzt natürlich auch spielen und übt ebenfalls (und es klingt - es ist nur ein kurzes Stück - erstaunlich gut).
 

Gelesen: "Liebe mit zwei Unbekannten" von Antoine Laurain. 

Gegessen: Salate, Suppen und Kaiserschmarrn.
 

Getrunken: Kakao mit Marshmallows (gemeinsam mit den Kindern), Tee, heiße Orange/Zitrone mit Ingwer und 
seit langem mal wieder Karamalz.

Geärgert: Dass der Garten noch nicht winterfest ist (ich glaub' ich lass das jetzt so).

Gefreut: Dass ein "Problem" meines Kleinen überwunden scheint und dass die Adventszeit nun beginnt.

Gelächelt: Mein Kleiner holte mich in den Garten, denn ich sollte mir unbedingt sein neuestes "Werk" ansehen. Dabei hatte er jede 
Menge Erde "verarbeitet". Ich fragte (schwanend, dass es wieder Löcher im Garten gibt - er schreckt auch vor dem Rasen nicht zurück) 
"Woher ist denn die ganze Erde?" Und als Antwort bekam ich: "Mama, das musst du nicht wissen". (Der Rasen lebt aber noch, wie 
ich später herausgefunden habe ;-)
Und noch mal über meinen Kleinen. Der hat nun nämlich mit seinen ersten Leseübungen begonnen (tägliche Hausaufgabe). Und sobald 
er mit dem Lesen beginnt, geht seine Stimme mindestens 2 Oktaven höher. Das ist so lustig. Also noch...

Gedacht: Meine Tochter liebt es, Geschichten über mich, insbesondere über meine Kindheit zu hören. Und ich erinnere mich, dass ich 
das bei meiner Mutter auch immer toll fand. Schön, so eine "Wiederkehr".

Geseufzt: ...und ganz wehmütig geguckt, habe ich auf Die Weihnachtsbücherstapel in der Kinderabteilung meiner Lieblingsbuchhandlung. 
So viele schöne Bücher. Zum Vorlesen und miteinander Schmökern. Aber ich habe ja schon so viele und die kuscheligen Lesenachmittage 
mit meinen beiden Süßen klappen nie so recht (ständig haben die andere Pläne oder keine Lust... Menno).

Getan: Ein schönes Wochenende in Heidelberg verbracht. Es war zwar kalt und zeitweise auch zu nass, aber man kann dieses schöne Städtchen wirklich empfehlen. Und die Restaurant- und Kneipendichte ist einfach unglaublich (wichtig bei diesem Wetter! ;-))
Dazu hatte ich seit langem mal wieder eine Schlossführung. Von einer ganz zauberhaften Person. Diese Frau erzählte so leiden-
schaftlich und anschaulich, dass ich ihr gerne noch Stunden zugehört hätte.

Gewundert: Über eine nächtliche und relativ laute Baustelle (also ich nehme an es war eine, vielleicht auch Außerirdische?)

Geplant: Raclette essen. Sonst bleibe ich meinem Grundsatz von letztem Monat treu: keine Pläne!

Gekauft: Hach, nennt mich Frau Inkonsquenz (siehe "Geseufzt"), aber die zwei schönen Weihnachtshörbücher für Kinder 
mussten einfach mit (naja und die Adventskalender der Kinder wollen ja schließlich auch befüllt werden!).
Und dann habe ich mir noch eine wunderschöne Collage von Mano gegönnt. Darüber freue ich mich wirklich sehr.

Geklickt: Wem die Plätzchen bald zum Hals raushängen, der kann sich ja mal an diese Backkunst wagen (runterscrollen!).










Und nun ab in eine zauberhafte Adventszeit!
Ich habe noch nichts vorbereitet, dekoriert oder gebastelt, aber ich bin gelassen - das wird schon 
(nur die Adventskalender sollten nun doch langsam fertig werden)


Novembergrüße
Jutta


24. November 2017

Knackiger Herbst-Winter-Salat

Heute zeige ich euch mal wieder einen leckeren und gesunden Salat.
Ihr wisst schon, Immunsystem ankurbeln und so...
Und wer sich nun denkt, "Salat im Winter", keine Bange, ich habe die Kälte (okay, das
gilt nicht für die beiden letzten Tage) natürlich bedacht und der Salat enthält warme
Rosenkohlviertel und angedünstete Birnen.






Die regionale Küche in Herbst und Winter ist ja nunmal für ihre Kohlsorten bekannt 
und ich habe das Glück, dass ich alle gerne mag. Ob Blumenkohl, Grünkohl (auch gerne 
als Chips ;-)) oder Kraut, ich mag das alles gerne (meine Kinder NATÜRLICH nicht). 
Und auch der Rosenkohl gehört dazu und empfinde ihn auch kein bißchen als bitter, 
wie ich das als Kind oft getan habe.




Für den Salat wird der Rosenkohl gesäubert, geviertelt und in etwas Öl angebraten. 
Zwischenzeitlich schneidet man eine Birne klein und dünstet diese gegen Ende ebenfalls 
in der Pfanne leicht an. Danach zerbröselt man lediglich noch den Gorgonzola und hackt 
die Cashewnüsse klein, verteilt das Rosenkohl-Birnen-Gemisch (wer möchte kann auch noch 
grünen Salat dazugeben) auf einen Teller und streut den Gorgonzola (mmhh, der schmilzt
dann leicht), die Nüsse und (inspiriert von diesem Salat) getrocknete Cranberrys darüber.
Manchmal gebe ich noch meine beliebte Rapunzel Kernemix darauf (davon bin ich einfach Fan). Lecker, lecker und dazu sooo gesund!

NACHTRAG
Ich wieder. Natürlich braucht der Salat noch ein Dressing!
Ich habe dafür ein bißchen Olivenöl, weißen Balsamico (mein Liebling), ein bißchen
frisch gepressten Orangesaft und Salz und Pfeffer genommen.




So, und nun bleibt alle gesund und genießt das anstehende Wochenende!

Knackig-gesunde Grüße
Jutta


14. November 2017

Das Feuer und ich - dreizehn Fakten

Als ich Astrids Post zum Thema Feuer gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme (hahaha, Wortspiel) und mir war klar, dass ich bei dieser Linkparty mitmachen würde. Auch wenn ich - wie
ich zwischenzeitlich feststellen konnte - nahezu keine Fotos zu diesem Thema besitze (und selbst
unser geplanter Feuerkorb-Marsmallows-und-Stockbrot-Grillabend fand noch nicht statt).





1. Grundsätzlich bin ich ein echter Schisser, was Feuer anbelangt. 
Das zieht sich durch mein ganzes Leben, obwohl ich dankenswerterweise 
nie ein wirklich schlimmes Erlebnis mit diesem Element erfahren musste.

2. Es begann bereits im Kindergarten, wo ich mich lange Zeit nicht traute, ein Zündholz 
anzuzünden, geschweige denn einen Sternspeiher in die Hand zu nehmen 
(meine Tochter ist übrigens ähnlich, obwohl sie davon nichts weiß).




3. Sehr zwiespältig war für mich auch immer Silvester mit dem dazugehörigen Feuerwerk. 
Geböller mag ich grundsätzlich schon mal gar nicht (auch wenn das jetzt nicht direkt etwas 
mit Feuer zu tun hat), Böller, die nur Lärm machen, halte ich für komplett sinnlos, ja nervenaufreibend. Ich sehe mir das Feuerwerk unheimlich gerne an, aber immer mit etwas Abstand zu den "Schießenden" und gerne mit (Vor-)Dach über dem Kopf (an die Bilder und Berichte von verletzten Extremitäten, die früher am Tag danach im Fernsehen gezeigt wurden, erinnere ich mich heute noch). 

Am schlimmsten war ein Silvester in meinem Heimatort, als wir zum dortigen Aussichtsturm 
gingen, wo eine kleine Feier stattfand. Da wurde nämlich von unten und oben geschossen (mittlerweile verboten) und ich hatte Todesängste. Ähnlich schlimm war es an der Nürnberger Burg, wo es eher darum ging Passanten abzuschießen, als ein schönes Feuerwerk zu entfachen. Auch da darf mittlerweile kein Feuerwerk mehr gezündet werden. Aus gutem Grund kann ich nur sagen.




4. Als Jugendliche grillten wir einmal mit unserer Clique. Meine Freundin und ich saßen am Tisch, 
die Jungs grillten direkt daneben. Um das Feuer besser zu entfachen, kamen sie auf die glorreiche 
Idee Spiritus hineinzuschütten. Die folgende Szene hätte aus einem Lehrfilm der Feuerwehr 
stammen können, denn ein riesiger Feuerball entstand. Wären meine Freundin und ich nicht 
sicherheitshalber aufgestanden und ein paar Meter zur Seite gegangen, würde ich heute anders aussehen (wenn überhaupt). Es gibt sogar Fotos von diesem Feuer und wenn ich daran denke, 
bin ich wirklich dankbar für die Eingebung weggegangen zu sein.

5. Feuerspucker und Feuer-Vorführungen mag ich überhaupt nicht (gerne zu Feiern und Hochzeiten gebucht). Alleine die Vorstellung, diese ekligen und ungesunden Flüssigkeiten zu schlucken, finde 
ich unangenehm (obwohl ich von einer neuen gesünderen Technik gehört habe. Trotzdem brrr).




6. Einen Weihnachtsbaum mit echten Kerzen würde ich nicht aushalten (obwohl ich es grundsätzlich sehr schön finde). Freunde von uns feiern immer mit echten Kerzen und wenn wir sie zur Weihnachtszeit besuchen und die Kerzen brennen, muss ich den ganzen Abend  - völlig unentspannt - diese im Auge 
behalten, obwohl immer ein Eimer Wasser daneben steht und sie einen Fliesenboden haben.

7. Das Gartenhaus meiner Eltern (in einem Schrebergarten) brannte einmal ab. Die Ursache wurde nie genau geklärt, evtl. eine Autobatterie die (einfach so) im Haus stand. Grundsätzlich war das keine schlimme Sache, weil die Versicherung für den Schaden aufkam, aber es war doch erstaunlich wie oft man Dinge vermisste  oder an Dinge dachte, die im Haus waren und die es nun nicht mehr gab. 
Und dabei handelte es sich nur um ein Gartenhäuschen!

8. Es ärgert mich, dass ich selbst kein Feuer machen kann bzw, es noch nie ausprobiert habe. 
Als ich neulich auf einen Blogpost übers Feuermachen stieß, habe ich ihn genauestens studiert 
und in Kürze werde ich mein Glück mit unserem Feuerkorb probieren. 
Um (kleinere) Feuerstellen herumsitzen, finde ich nämlich wildromantisch.

9. Dabei fällt mir ein, dass wir als Jugendliche bei einer Freundin feierten und dabei auch um ein Feuerchen herumsaßen. Das Feuer befand sich in einem Betonring und war nicht sehr groß. 
Es ist mir bis heute ein Rätsel, wie es dazu kommen konnte, dass meine Schuhsohlen, die ich 
am Rand des Betonrings abgestellt hatte, leicht schmolzen, ohne dass ich es bemerkt hatte.




10. Große Feuer, wie Osterfeuer oder dergleichen mag ich grundsätzlich gerne, aber immer nur mit großem Abstand. Sobald allerdings Kinder um das Feuer herumtollen, ist es mit meiner Gelassenheit vorbei (und das müssen nicht mal meine eigenen sein). Meist tragen die Kinder dann auch noch 
Fleece- oder sonstwelche Polyesterjacken und dabei bin ich schon beim nächsten Punkt, den 
ich bereits bei Astrids Kommentaren angerissen habe.

11. Ich finde das Thema "Feuer und seine Gefahren" sollte in Schulen häufiger und intensiver Thema sein. Und weil ich bei Astrid schon diskutiert hatte, natürlich ist nicht alles Aufgabe der Schule, sondern Eltern sollten ihren Kindern den richtigen und ungefährlichen Umgang mit Feuer erklären. Doch das tun eben viele nicht. Weil sie an die Thematik nicht denken, sie ihnen nicht bewusst ist oder sie sich selbst nicht richtig auskennen. Da hilft es dann auch nicht, wenn ein Kinderkurs bei der Feuerwehr angeboten wird, denn diese Eltern kämen gar nicht auf die Idee solch einen Kurs zu buchen!




12. Nie werde ich den Bericht vergessen, den ich als Jugendliche gelesen habe. 
Darin ging es um eine Frau, die brannte und der man deswegen eine Kunstfaserdecke 
über den Kopf warf. Die Kunstfasern verschmolzen quasi direkt mit ihrer Haut. 
Im Ernst, solche Zusammenhänge sind vielen nicht bewusst.

13. Um jetzt auch mal was Gutes und Schönes zum Thema Feuer zu sagen. Ich liebe Kerzen und Kerzenschein und zünde - gerade zu der jetzigen Jahreszeit - gerne und viele Kerzen an. Und ich hätte gerne einen Kamin. Gegen prasselndes Kaminfeuer kommt einfach nichts an. Dabei fällt mir noch ein, dass ich bei meinem Aufenthalt in London (es war Anfang Februar) einige Kneipen fand, die einen Kamin mit offenem Feuer hatten. Das war so gemütlich, In Deutschland habe ich so etwas noch nie gesehen.


So, das waren meine Fakten zum Thema "Feuer".
Und heute scheint endlich mal wieder die Sonne bei uns!


Schöne gold-gelb-feurige Grüße
Jutta



11. November 2017

Freitagsblumen und kleine Feierei

Klar weiß ich, dass heute schon Samstag ist. Aber es handelt sich um echte Freitagsblumen,
weil sie nämlich freitags von mir verschenkt wurden ;-)






Eine Hortensie (bestimmt die letzte in diesem Jahr), ein paar Rosen und ein bißchen Grün. 
Und natürlich gab es dazu noch eine feine Torte und ein bißchen Feierei.






Abends sind wir dann mit der ganzen Familie Bowlen gegangen.
Wir haben alle Gefallen daran gefunden, seit wir am Geburtstag meiner Süßen damit begonnen
haben und gehen nun hin und wieder, die Kugel zu schwingen (und mein Kleiner hüpft auch hier -
wie bei spannenden Filmen im Kino oder im TV - immer aufgeregt auf und ab, bis er 
genau sehen kann, wieviel er abgeräumt hat. So niedlich!)





Und während ich heute leckere Weckmänner gebacken habe, war meine Tochter mit ihrer Freundin
als Kindererporterin unterwegs. Mit Nürnbergs Kinderzeitung erkundeten sie ein Warenhaus in der
Innenstadt und lernten, zusammen mit dem Geschäftsführer, einer Reporterin und dem Fotografen
allerhand Neues und Wissenswertes kennen (was auch für mich interessant war). Nächste Woche treffen sie sich nochmals und schreiben gemeinsam den Artikel. Ich finde das unglaublich
schön und spannend und fiebere nun natürlich der nächsten Ausgabe entgegen!

 
Noch einen schönen Sonntag!

Samstagabendgrüße
Jutta